Herzlich willkommen bei den Autofreien!

vom 16.- 22. September - Viele Aktionen in vielen Orten.

Die folgenden Hinweise dürfen gern ergänzt werden

https://www.umweltbundesamt.de/europaeische-mobilitaetswoche-2020-hat-viel-zu

https://magazin.nebenan.de/termin/parking-day-2020

http://fairmuenchen.de/wiesn-einzug-der-neuen-zeit/

https://www.parking-day-berlin.de

https://www.bund-hamburg.de/service/termine/detail/event/parking-day-2020/

http://www.parkingday-stuttgart.de

https://meinka.de/parking-day-karlsruhe/

 

Und wie macht man die Verkehrswende? Hier gibts Anregungen

https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/verkehrswende-fuer-alle

Pressemitteilung des Umweltbundesamtes:

Aktuelle Verkehrspolitik benachteiligt Menschen mit geringem Einkommen

Umweltfreundliche Verkehrswende kann zu mehr sozialer Gerechtigkeit führen

Für eine erfolgreiche Verkehrswende ist Veränderung des Mobilitätsverhaltens notwendig. 
Quelle: Kara / Fotolia.com

Das heutige Verkehrssystem in Deutschland weist zahlreiche soziale Ungerechtigkeiten auf. Zu diesem Schluss kommt ein Positionspapier des Umweltbundesamtes (UBA). Insbesondere Haushalte mit niedrigen Einkommen sind benachteiligt, beispielsweise weil sie häufiger an Straßen mit höherem Verkehrsaufkommen und damit höheren Lärm- und Luftschadstoffbelastungen wohnen – obwohl sie oftmals kein Auto fahren. Dirk Messner, Präsident des UBA: „Haushalte mit niedrigen Einkommen, Kinder, ältere Menschen, Frauen und Menschen ohne Auto, gerade in ländlichen Räumen, sind die Verlierer des heutigen Verkehrssystems. Mit einer Verkehrswende hin zu einer ökologischeren Mobilität schließen wir diese Gerechtigkeitslücke und schützen Umwelt und Klima.“

 

Und wir Mitglieder von autofrei leben! haben alle unsere Weg-Wende vom Auto gemacht.

 

Autofrei leben in Zeiten von Corona.

Was haben Sie für neue Tipps?

Cover Besser Leben ohne Auto

Tipps für alle, die für ihre Wege weniger Auto und mehr Alternativen nutzen wollen. Der Ratgeber ist bei uns und im Buchhandel erhältlich.

 

 Mai 2020: Offener Brief in Coronazeiten

Sehr geehrter Frau Bundeskanzlerin Merkel,
sehr geehrter Herr Bundesminister Altmaier,
 
Die Coronakrise hat das normale Leben abrupt gebremst. Viele Menschen sind dadurch um ihr Einkommen gebracht worden und in existentielle Not gestürzt worden. Ihnen zu helfen ist eine angemessene Tat. Dazu werden öffentliche Gelder verwendet und die öffentliche Hand macht Schulden. Es ist abzusehen, dass wir, unsere Kinder und Enkel noch lange dafür herhalten müssen, diese Schulden zurückzuzahlen, während gleichzeitig der Sozialstaat (nicht seinen, sondern) unseren Gürtel enger schnallen wird. 
Deshalb fordern wir, dass diese Gelder nur dahin ausgereicht werden, wo es tatsächlich Not zu lindern gibt.
 
Dass ein Industriezweig, der über Jahrzehnte die dringlichen Notwendigkeiten des Klima- und Gesundheitsschutzes ignoriert und mit Füßen getreten hat, nun mit diesen Geldern weitere Geschäfte machen soll, ist unbegründbar 
 
Denn zum einen wurde dort genug Geld verdient, um die leitenden Personen mit unterirdisch hohen Gehältern und Boni zu verwöhnen und die Aktionäre mit reichlich Dividenten zu überschütten.
 
Zum anderen soll die Anschaffung von Auto befördert werden, während doch eine Verkehrswende, der Umstieg auf wirklich umweltschonende Mobilität schon lange das Gebot der Stunde (und vieler vorausgegangener Stunden) ist.
 
Zum dritten werden sich jetzt hauptsächlich Menschen Autos aus deutscher Produktion leisten, die dies ohne jeglichen finanziellen Zuschuss genauso gut tun könnten.
  
  
Der Verein, den ich vertrete, ist ein Zusammenschluss von Menschen, die sich bewusst entschieden haben, um des Klimas willen auf ein Auto zu verzichten.
  
Unter unseren Mitgliedern sind auch viele, die in Coronazeiten Einbußen hinnehmen mussten. Niemand davon sieht eine Autokaufprämie als gerecht oder hilfreich an. Im Gegenteil, um die massiven Schäden wissend, die die Auto-Mobilität in Stadt und Land anrichtet, fordern wir eine Reduzierung des Autoverkehrs und die Förderung von Alternativen, mehr Öffentlichen Verkehr, sichere Radwege, angenehme Fußwege in Stadt und Land, sowie eine Stadt- und Landesplanung der kurzen Wege.
 
Dem steht die schon wieder von der Bundesregierung geplante Förderung einer kontraproduktiven Branche entgegen.

 

Ihre Regierung hat beim Autogipfel am 5. Mai hinter verschlossenen Türen einen Vorschlag für eine Kaufprämie erarbeitet, obwohl diese Forderung der Autoindustrie auf außergewöhnlich breite, scharfe und vielschichtig begründete Kritik gestoßen ist. Die Kritik kommt aus allen Parteien (auch aus der CDU), von zahlreichen namhaften Ökonom/innen, von Umwelt- und Verbraucherschützern, Verkehrsverbänden und unzähligen Bürgerinnen und Bürgern. Umfragen zufolge lehnt die überwältigende Mehrheit der Bevölkerung eine Kaufprämie ab.
 
Ist das Demokratie? Unter welchen drückenden Bedrohungen stehen Sie? Mit welchen Summen oder welchen Versprechungen hat sie die Autobranche eingekauft? Oder entscheiden Sie nach Ihrem eigenen Wissen und Gewissen? Wenn Sie genötigt werden oder sich kaufen ließen, dann sagen Sie ehrlich, dass sie aufgehört haben, im Namen und zum Wohle des Volkes zu handeln. Dann treten Sie von Ihren Ämtern zurück, da Sie die Anforderungen an Ihren Arbeitsplatz nicht erfüllen können.
  
Sie haben in dieser Sache aber noch eine  Handlungsmöglichkeit:
Sagen Sie den Autogipfel am 2. Juni ab!

Planen Sie Konjunkturhilfen, die die Bedürfnisse der Bevölkerung, insbesondere der jungen Generation (die einst die Rückzahlungen leisten müssen), die Notwendigkeiten des Klimaschutzes berücksichtigen, planen Sie Maßnahmen, die die Tragfähigkeit dieser Erde für kommende Generationen verbessern. 
 
Organisieren Sie offene, für alle Bürger*innen  zugängliche Planungszellen, in denen alle berechtigten Interessen und breites Expertenwissen gehört werden.
  
Hilfen für in Not geratene individuelle Menschen, Branchen und für die Zukunft dieser Erde  müssen in einem fairen Verhältnis stehen und dürfen nicht auf den Rücken unserer Kinder, Enkel und (vielleicht noch) Urenkel ausgetragen werden.
  
 Auch wir vom Verein "autofrei leben!" bringen gern unsere Expertise ein.
  
Mit freundlichen Grüßen 

 Gunhild Preuß-Bayer 

Vorsitzende autofrei leben! e.V. 

 

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Termine 2020 - wegen Corona bitte auch nochmal kurzfristig nachfragen

28. März 2020 - Mitgliederversammlung fällt aus,

die nächste ist im Rahmen des BUVKO am 20.3.21 in München geplant.

 

SPEZI 2020 – 25. Internationale Spezialradmesse - dieses Jahr nur virtuell

https://virtual.spezialradmesse.de/virtual-spezi-2020.html#top

 

20. Mai 2020 - Ride of Silence

www.rideofsilence.org | 

Dieses Jahr radelten nur 50 Personen, der Ride of Silence fand digital statt: https://adfc-berlin.de/aktiv-werden/bei-demonstrationen/ride-of-silence-demo/845-ride-of-silence-2020.html

 

07. Juni 2020, -  Tag des Guten Lebens 

gutesleben.berlin    http://tagdesgutenlebens.berlin/

 

07. Juni 2020, Berlin:
Fahrradsternfahrt & Umweltfestival - weltweit größte Fahrrad
demonstration und Ökomarkt

Wegen Corona gabs statt dessen die Aktion Fahrradstern https://adfc-berlin.de/fahrradstern2020.html

www.fahrradsternfahrt.de  | www.umweltfestival.de

 

21. Juni 2020, Leipzig: - Ökofete des Ökolöwen

Die Leipziger Umwelttage werden in diesem Jahr kurzerhand digital. Und frei nach dem Motto "Jeder Tag ist ein Umwelttag" verlängern wir sie vom 5. Juni bis 4. September 2020. Klick Dich rein und lass' Dich inspirieren!

autofrei leben! hat sich in "normalen" Jahren mit einem Stand beteiligt.

www.ökofete.de

 

 • 25. Juli bis 06. August 2020 - Tour de Natur 2020 

Dieses Jahr Teil 1 Workshops und Exkursionen im Raum Erfurt, Teil 2 Auf den Spuren der "Ur-Tour" über den Thüringer Wald

Die Tour de Natur ist 1991 aus dem Widerstand gegen die "Thüringer-Wald-Autobahn" entstanden. Und widerborstig stellt sie sich seitdem Jahr für Jahr an die Seite von Umweltaktivisten und nimmt Themen aus der Verkehrs-, Energie- und Friedenspolitik auf. Organisiert wird die zweiwöchige Demoradtour komplett ehrenamtlich, basisdemokratisch und mit einem gewissen Maß an kreativem Chaos. Menschen aus ganz Deutschland und aus der jeweiligen Region bringen viele Ideen zusammen und erfinden die Tour jedes Jahr wieder neu.

An der Tour nehmen auch einige Mitglieder von autofrei leben! seit Jahren engagiert teil.

www.tourdenatur.net

 

 Was noch vor uns liegt, lasst uns Ideen schmieden

18. September 2020, weltweit - PARK(ing)DAY

Der Park(ing) Day ist ein eintägiges globales Experiment und fand 2005 erstmals in San Francisco statt. Seitdem verbreitet er sich auf der ganzen Welt!

Idee ist, Auto-Parkplätze für ein paar Stunden in öffentlich nutzbare Flächen umzugestalten und so den öffentlichen Raum zurückzuerobern, der sonst nur von parkenden Autos eingenommen wird.

Der PARK(ing) DAY ist eine weltweite Aktion, bei der alljährlich Künstler*innen, Designer*innen oder ganz normale Bürger*innen einen abgegrenzten Parkplatz in einen temporären öffentlichen Park verwandeln.

Sie demonstrieren damit gegen die massive Platzverschwendung durch Parkfläche für Autos in den Städten, u.a. in Berlin, Karlsruhe, München, Leipzig, Stuttgart ...

Ist eure Stadt dieses Jahr mit dabei ... ?

www.parking-day-berlin.de

Besser Leben ohne Auto: Unser Lesebuch!

Cover Besser Leben ohne Auto

Unser neuer Ratgeber erschien 2018 im oekom-Verlag  und ist auch bei uns erhältlich. 

Die Straßen sind überfüllt, die Luft ist voller Feinstaub, der Platz in den Städten wird knapp. Höchste Zeit, dass autofreie Alternativen Alltag werden! Ob im Urlaub, auf dem Weg ins Büro oder beim Einkaufen – Möglichkeiten gibt es genug.

Das Lesebuch »Besser leben ohne Auto« stellt sie vor. Weiter...

Aktuelle regionale Termine

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Autofreie Ein- und Aussichten

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