Mitgliederversammlung 2026
Die Mitgliederversammlung ist in Planung. Wir suchen gerade einen geeigneten Rahmen. Mitglieder können in Präsenz und online dabei sein.
Die wichtigsten Punkte sind voraussichtlich:
1. Wahl neuer Vorsitz des Vorstands
2. Wer soll im Fall der Auflösung des Vereins das Restvermögen bekommen. (Diese Klarstellung fordert das Finanzamt)
Infostände und Öffentlichkeitsarbeit 2026
Spezi, die Internationale Spezialradmesse; 25.-26. April 2026 in Freiburg
Rund um den 20. September: Parking-Day an vielen Orten
Bitte meldet Umweltfestivals und andere passende Ereignisse dem Vorstand, gern machen wir dort Infostände oder Aktionen.
Tour de Natur
Fahrraddemo und Sommertour, 25. Juli bis 9. August 2026: Frankfurt – Marburg – Erfurt. tourdenatur.net
Große Projekte
Im Rahmen der IBA: Ein autofreies Quartier in der Region München/Oberbayern aufzubauen Hoffnung auf Fortsetzung des Superblocks in Nürnberg-Gostenhof Reihe von Führungen mit Rad bzw. ÖV in Hamburg
Mitgliederrundbriefe
🌱 Warum autofrei leben?
Das Auto war gestern. Heute leben wir autofrei! Autofrei und Spaß dabei!
Wir alle leben bei weitem über die Verhältnisse unseres Planeten. Autos zerstören die Umwelt, gefährden die Gesundheit und Sicherheit der Menschen, sind zutiefst ungerecht und verschlechtern das gesellschaftliche Miteinander. Ohne Autos wäre die Welt schöner!
Ein Leben ohne Auto bietet viele Vorteile
- Umwelt: Weniger CO2, bessere Luft. Schon allein die Herstellung eines Autos verursacht die Hälfte der Energieverschwendung und Umweltverschmutzung seines gesamten Lebenszykluses. Straßen und Parkplätze versiegeln wertvollen Boden.
- Gesundheit: Mehr Bewegung im Alltag. Burn fat, not oil! Wer jeden Tag eine Stunde zu Fuß geht, lebt im Schnitt 10 Jahre länger.
- Kosten: Sparen Sie 500-1000 Euro pro Monat. So viel kostet ein Auto an Abschreibung, Versicherung, Steuer, Reparaturen.
- Lebensqualität: Ohne Autos würden die Städte schöner: mehr Platz für Menschen und für Grün. Weniger Stress im Straßenverkehr, mehr Sicherheit für Ihre Kinder.
- Freiheit: Zu Fuß oder mit dem Rad sind Sie entspannter unterwegs.
Häufige Fragen
1. Warum ohne Auto leben? - Es gibt doch Biosprit oder umweltfreundliche Erdgas- und Elektroautos!
Dass Autos die nichterneuerbare Ressource Erdöl oder Erdgas verbrennen, ist nur ein Argument von vielen gegen das Auto. Hinzu kommt zunächst der Materialverbrauch für die Herstellung des Gefährts. Bei der Produktion von Autos wird genau so viel CO2 freigesetzt wie bei ihrer Nutzung.
Darüber hinaus versiegeln die vielen Straßen für die Autos natürliche Böden und zerschneiden Landschaften sowie Stadtquartiere. Jedes Auto nimmt mindestens 20 qm Platz im öffentlichen Raum in Anspruch, verursacht Lärm und gefährdet die Gesundheit und das Leben der Menschen. Alternative Kraftstoffe lösen diese Probleme nicht.
Um genug Agrosprit (z.B. Öl aus Raps oder Alkohol aus Weizen) für alle deutschen PKW herzustellen, wäre mehr landwirtschaftliche Fläche nötig als Deutschland überhaupt hat. In einer Situation, in der ein Ende des Welthungerproblems noch nicht absehbar ist, würden potenzielle Lebensmittel zu Sprit verarbeitet. Außerdem ist inzwischen erwiesen, dass Agrosprit gegenüber fossilen Treibstoffen keinerlei ökologischen Vorteil bietet.
Elektroautos haben gegenüber den Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor nur auf den ersten Blick den Vorteil der geringeren Lärmentwicklung und den geringerer Emissionswerte. Ab einer Geschwindigkeit von 40 km/h sind die Rollgeräusche von Autos lauter als ihr Motor, und bei der Erzeugung des Stroms für die Aufladung der Batterien entstehen natürlich auch Abgase, nur eben anderswo.
Auch Wasserstoff muss unter Einsatz von Energie gewonnen werden. Wird er aus Erdgas hergestellt, entsteht sogar mehr CO2 als bei der direkten Verbrennung des Treibstoffs. Bei der Herstellung aus Wasser (Elektrolyse), evtl. unter Einsatz von Solarstrom, geht durch die verschiedenen Umwandlungsprozesse viel Energie verloren.
Wenn der Strom für die Batterien oder die Produktion von Wasserstoff mit erneuerbaren Energie hergestellt wird, ist das grundsätzlich zu begrüßen. Das Auto würde dann tatsächlich emissionsfrei fahren. Allerdings muss dabei bedacht werden, dass die erneuerbaren Energien, die dabei genutzt werden, nicht mehr der Industrie, dem Gewerbe oder den privaten Haushalten zur Verfügung steht. Diese müssen dann den vorhandenen Kohle- oder Atomstrom verwenden.
2.) Hängt nicht jeder siebte Arbeitsplatz vom Auto ab?
"Jeder siebte Arbeitsplatz in Deutschland hängt vom Auto ab", so wird oft argumentiert. Dies beträfe rund fünf Millionen Menschen. Tatsächlich ist der Automobilindustrie (rund 720.000) und den Zulieferbetrieben (etwa 800.000) zusammen gerechnet jeder 27. Arbeitsplatz zuzuschreiben. Der größte Anteil wird dem Bereich "Nutzung und Vertrieb" mit 3,35 Millionen Arbeitsplätzen angerechnet. Hier werden Beschäftigte von Banken, Versicherungen und Behörden großzügig mitgerechnet. Hinzu kommen Beschäftigte im Gesundheitsbereich, bei der Polizei, in den Ordnungsämtern und bei Versicherungen.
Zwar hängen viele Arbeitsplätze vom Auto ab. Das heißt aber nicht, dass dies für alle Zeiten so bleiben muss. Die Zahl der Beschäftigten in der Automobilindustrie liegt unter jener der achtziger Jahre. Grund sind Rationalisierungen in der Fertigung und Verlagerungen ins Ausland. In einer Untersuchung aus dem Jahre 1998 wurde nachgewiesen, dass schon bei einer Senkung der Pkw-Verkehrsleistung um 10 Prozent im Saldo rund 200.000 neue Arbeitsplätze entstünden. Wer in der Autoproduktion "entbehrlich" würde, könnte entsprechende Tätigkeiten in der Bahn- und Busindustrie erhalten. Und im Ernst: Fahren Sie Auto, um die Arbeitsplätze in der Autoindustrie zu sichern?
🚲 So geht autofrei
Praktische Tipps und Informationen für ein Leben ohne eigenes Auto.
Mobilität ohne Auto
Es gibt viele Alternativen zum eigenen Auto:
- Öffentlicher Nah- und Fernverkehr: Busse, Bahnen, Trams, E-Roller
- Fahrrad: Das schnellste Verkehrsmittel in der Stadt
- Zu Fuß gehen: Die gesündeste Option für kurze Strecken
- Carsharing oder Mitfahrgelegenheiten: als Notlösung
Tipps für den Umstieg
Autofrei zu leben ist leicht. Nur der Umstieg ist schwierig.
Sprung ins kalte Wasser oder allmählicher Ausstieg?
Sind Sie autosüchtig? Bei einer Entziehungskur ist der Sprung ins kalte Wasser oft die wirkungsvollste Möglichkeit sich vor faulen Kompromissen und Rückfälligkeit zu schützen: Wenn Sie es sich zutrauen, verkaufen Sie Ihr Auto einfach oder kaufen kein Neues mehr, wenn diese Entscheidung ohnehin ansteht. Nach anfänglichen „Entzugserscheinungen“ finden Sie einen neuen, autofreien Lebensrhythmus.
Sie können Ihren allmählichen Ausstieg aus dem Autofahrerleben in drei Phasen durchführen:
1. Entscheidungsphase: Wollen Sie autofrei leben?
Die Entscheidung für die Autofreiheit kann nur jede oder jeder Einzelne selbst treffen. Wir möchten Sie hier motivieren und zeigen, wie es geht. Die Entscheidung, autofrei zu leben, wirkt sich tiefgreifend auf Ihr Leben aus. Unterschätzen Sie nicht den Gewöhnungs- und “Suchtfaktor”, die emotionale Bindung, die Sie zu Ihrem Auto aufgebaut haben. Und das tägliche Leben ist heute stark auf das Auto ausgerichtet, und vielfach wird die Nutzung des PkWs als selbstverständlich vorausgesetzt. Schert jemand aus diesen gesellschaftlichen Normen und Konventionen heraus, ist er oder sie auf ein organisatorisches Geschick sowie Selbstbewusstsein angewiesen. Autofreies Leben löst häufig Ver-, aber auch sehr viel Bewunderung aus, und führt nicht in die soziale Isolation.
Ein autofreies Leben hat andere Rahmenbedingungen als ein Leben mit Auto. Bei der Wohnortwahl legt man mehr Wert auf die Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz und die Erreichbarkeit wichtiger Versorgungs- und Freizeiteinrichtungen zu Fuß oder gut mit dem Fahrrad. Wer so wohnt, dass Kitas, Schulen, Arbeitsplätze, Einkaufsläden und Freizeitziele nahräumlich oder mit dem öffentlichen Verkehr erreichbar sind, kann sich an ein autofreies Leben schnell gewöhnen. Wenn Sie die Entfernungen zu diesen Einrichtungen in Ihrer Planung berücksichtigen, wird es in Zukunft leichter für Sie sein, das autofreie Leben zu genießen. Auch die Freizeitgestaltung verläuft ein bisschen anders: Die Autofreien berücksichtigen grundsätzlich die Erreichbarkeit ihrer Ziele, während Autofahrende sich in Gedanken bedenkenlos über riesige Entfernungen hinwegsetzen. Sie fahren dann eventuell zu einem Landgasthof in einem 30 Kilometer entfernten Dorf zum Abendessen, obwohl die Gaststätte um die Ecke vielleicht genauso gut ist. Ohne Auto wird die Welt für Sie schöner und spannender, denn es gibt viel Neues zu entdecken. Wenn nicht alle Ziele beliebig gleich gut erreichbar sind, würdigen Sie jedes einzelne umso mehr.
Haben Sie die Motivationsfrage positiv beantwortet, steht nur noch eine wesentliche Frage im Raum: Ist Ihr Alltag autofrei beherrschbar bzw. kann er entsprechend umgestaltet werden?
2. Vorbereitungsphase: Hindernisse erkennen und beseitigen
Den Einstieg in die Autofreiheit schrittweise durchführen: Sie benutzen das Auto immer weniger, die Alternativen stattdessen häufiger. Bald steht das Auto nutzlos herum und die anfallenden Gebühren, Versicherungen, Steuern etc. sind nicht mehr gerechtfertigt. Sie können auch während einer Schnupperphase nur die Wochenenden autofrei verbringen oder für eine begrenzte Zeit „autofasten“.
- Bevor Sie anfangen, informieren Sie sich über alternative Verkehrsmittel in Ihrer Region.
- Analysieren Sie Ihr eigenes Mobilitätsverhalten. Wie oft fahren Sie wohin? Was transportieren Sie normalerweise? Wie können Sie das nun anders organisieren?
- Testen Sie verschiedene Mobilitäts- und Transportoptionen.
- Vereinfachen Sie Ihr Leben.
- Planen Sie Ihre Wege neu. Eventuell müssen Sie nun woanders einkaufen. Vielleicht ersetzen Sie den wöchentlichen Großeinkauf durch tägliche Besorgungen auf dem Heimweg von der Arbeit.
- Nutzen Sie Apps für aktuelle Informationen und kürzere Wege.
- Tauschen Sie sich aus mit anderen autofreien Menschen, beispielsweise in Ihrer autofreien Ortsgruppe.
3. Handlungsphase: Entzug
Nach guter Vorbereitung sind die nächsten Schritte problemlos und schnell durchgeführt:
- Autoverkauf
- Autoabmeldung
- Autoversicherung kündigen
Danach ist Durchhalten angesagt. Wichtig sind positive autofreie Erlebnisse. Diese können Sie durch gezielte Freizeitaktivitäten herbeiführen, z.B. die nähere Umgebung entdecken.
Ihren Kindern wird das Leben ohne Familienauto auch guttun. Kinder mögen das Stillsitzen im Auto meistens nicht, und ihre motorische Entwicklung wird durch die Bewegung an der frischen Luft und das Fahrradfahren gefördert. Im Zug haben sie mehr Bewegungsfreiheit und fahren kostenlos mit, wenn sie unter 15 Jahre alt sind.
Moralische Unterstützung bietet auch der Kontakt zu Gleichgesinnten z.B. bei autofrei leben! e.V.
Genießen Sie Ihren neuen Lebensstil. Auch wenn Sie auf manches nun verzichten müssen, tun sich dafür neue Möglichkeiten auf: auf dem Heimweg einen Spaziergang im Park machen, auf der Zugfahrt ein Buch lesen,
Herausforderungen
Natürlich gibt es auch Herausforderungen. Im Folgenden bieten wir Antworten auf die häufigsten Fragen.
1.) Ich habe keine Zeit, um ohne Auto zu leben!
Es gab schon Wettrennen, um es zu beweisen – aber eigentlich ahnt es jeder: In der Stadt ist man mit dem Fahrrad auf 90 Prozent der Wege am schnellsten. Auf längeren Strecken kommt es auf die Anbindung von Bus oder Bahn an – aber angesichts von Stauzeiten und Parkplatzsuchdauer sieht das Auto meistens alt aus.
Und wie viel Zeit in Ihrem Leben verbringen Sie eigentlich damit, nur für Ihr Auto zu arbeiten? Sie könnten ohne Auto mit dem gleichen Lebensstandard wahrscheinlich in Teilzeit arbeiten, und anfangen, das Leben zu genießen – auf dem Fahrrad oder beim Wandern in der Natur.
2.) Wie soll ich bei dem Wetter Fahrrad fahren?
Ein Wanderersprichwort sagt: "Es gibt kein schlechtes Wetter sondern nur unangepasste Kleidung." Das gleiche gilt für das Radfahren. Regenkleidung und Überziehhosen schützen die Kleidung vor Wasser, so dass man am Ziel trocken aus der Verpackung schlüpfen kann. Es empfiehlt sich etwas langsamer zu fahren, damit man nicht schweißgetränkt ankommt. Bei Glatteis sollte man, wie ein Autofahrer auch, angemessen vorsichtig fahren, und man kann im Gegensatz zum Autofahrer an kritischen Stellen absteigen und schieben. Für das Rad gibt es auch Spikes. Öffentliche Verkehrsmittel haben in extremen Fällen auch Probleme mit Glatteis, aber da ein Bus eine bessere Straßenlage als ein Auto hat, kommt es nur selten zu Unfällen, maximal zu Verspätungen.
Ist Ihnen schon aufgefallen, dass Autofahrer oft wetteruntaugliche Kleidung tragen? Im Gegensatz zu Ihnen setzen sich Fußgänger und Radfahrer mit der Witterung auseinander und haben die passende Kleidung an. Wechselkleidung im Büro z.B. erleichtert die Anpassung an neue Wetterverhältnisse.
3.) Busse und Bahnen haben doch ständig Verspätungen!
Verspätungen in öffentlichen Verkehrsmitteln kommen genauso vor wie Verspätungen mit dem eigenen Auto. Gerade der Umgang mit Verspätungen zeigt den Unterschied zwischen der Autofahrer- und Bahnfahrermentalität: Ein Autofahrer wähnt sich immer als Herr seiner Lage, kontrolliert das Fahrzeug und wählt seine Strecke selbst. Auch dann wenn er im Sommerferienanfangsstau schmort, fühlt er sich noch als Individuum. Der erfahrene Bahnfahrer dagegen hat sich damit abgefunden, die Verantwortung für sein Vorankommen anderen zum Teil zu überlassen. Er hat immer genug Lesestoff und Picknick dabei, kann gelassen bleiben oder kennt die alternativen Verbindungen im Schlaf.
4.) Wie komme ich denn am Wochenende raus aufs Land?
Es gibt Gegenden, die von dem öffentlichen Verkehrsnetz am Wochenende so gut wie abgeschnitten sind. In diesem Fall bietet es sich an, vom nächsten größeren Bahnhof aus mit dem Rad zu fahren. Das Rad kann man im Fahrradabteil des Zuges transportieren oder, wenn dies nicht vorhanden ist, ein Faltrad verwenden. Wenn auch das nicht möglich ist, bleibt immer noch Carsharing oder ein Taxi.
5.) Was soll ich denn im Notfall ganz ohne Auto machen?
Viele Menschen behalten ihr Auto mit der Begründung bzw. Angst, es könnte ja doch einmal „etwas“ passieren, das nur mit dem Auto zu meistern wäre. Diese Angst ist eher irreal, denn für den Notfall gibt es immer noch Notarzt und Feuerwehr oder Taxis. Diese haben sogar noch den Vorteil, dass man auf einen professionellen Fahrer vertrauen kann, während man selbst in der Nervosität Fahrfehler machen könnte. Die Angst vor dem Verlust der Autonomie ist verständlich. Aber: Sie sind nicht auch froh, dass wir in einem arbeitsteiligen sozialen Geflecht aus Menschen und Dienstleistungen leben? Oder was machen Sie, wenn Ihr Auto im Notfall streikt?
6.) Wie soll ich denn meine Einkäufe transportieren?
Sie können einen Handkarren oder ein Lastenrad nutzen, einen Rucksack oder die Packtaschen am Fahrrad. Oder Sie kaufen weniger oder woanders oder lassen sich liefern. Oder Sie kaufen woanders ein. Wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg!
7.) Auf dem Land geht es aber nicht, autofrei zu leben.**
In der Stadt ist es tatsächlich einfacher. Wenn Sie auf dem Land leben, müssen Sie besser planen und mehr liefern lassen.
Eventuell müssen Sie darauf verzichten, zum Mittagessen mal schnell nach Hause zu fahren. Das autofreie Leben ist fast überall möglich!
🏠 Autofreies Wohnen
Autofreies Wohnen ist ein Luxus, den leider nicht viele Menschen genießen können. In Wohngebieten ohne Auto gibt es keinen Verkehrslärm, die Luft ist sauber und die Kinder können hier noch gefahrlos draußen spielen. Die allgemeine Hektik weicht einer entspannten Gemütlichkeit. Der Platz zwischen den Häusern wird zum öffentlichen Begegnungsraum mit einer hohen Aufenthaltsqualität. Leider gibt es in Deutschland bisher nur wenige Gebiete, die sich wirklich autofrei oder autoarm nennen können.
Autofreies Wohnen in Deutschland
- Berlin: Rundlinge
- Bremen: Alte Neustadt: Grünenstraße
- Freiburg: Vauban
- Hamburg: Saarlandstraße
- Köln: Stellwerk 60 oder hier
- München: Riem
- Münster-Geist: Gartensiedlung Weißenburg
Autofreies Wohnen international
- Amsterdam (Niederlande): gwl terrein
- Wien (Österreich): Floridsdorf
🚲 Autofrei mobil
Ohne Auto sind Sie flexibler mobil und kombinieren verschiedene umweltfreundliche Verkehrsmittel.
Zu Fuß gehen
Zu Fuß sind Sie am umweltfreundlichsten und entspanntesten unterwegs. Wichtig sind dafür bequeme Schuhe und Taschen, zum Wetter passende Kleidung und ein gut gewählter Weg durch Parks und Fußgängerzonen. Natürlich ist man zu Fuß am langsamsten, aber das Gehen lässt sich mit allen anderen Verkehrsmitteln kombinieren.
Fahrrad
Auf Strecken unter vier Kilometern ist das Fahrrad genauso schnell wie das Auto. Ein Parkplatz ist schneller gefunden. Auch Radfahren ist gesund. Wichtig sind hier wie beim Gehen die passende Kleidung, stabile Packtaschen und die Verkehrssicherheit des Fahrzeugs: Licht, Bremse, Reifenprofil, Reflektoren und Helm. Eine gute Route über Radwege, Feldwege oder verkehrsberuhigte Nebenstraßen macht die Fahrt zum Vergnügen.
Öffentlicher Nahverkehr
Auch wenn der Bus irgendwie auch ein Auto ist, wird die Fahrt umweltfreundlicher, weil Sie sich den Bus mit vielen anderen teilen. Die Fahrt ist sicherer und entspannter, weil sie unterwegs lesen, schlafen oder nachdenken können. Parkplätze müssen Sie nicht suchen, sondern können meist nahe am ziel aussteigen. Dank Deutschlandticket ist der Nahverkehr deutlich billiger als das Auto. Das Fahrrad kann meistens mitgenommen werden.
Bike & Ride
Fahrrad und Bahn sind eine gute Kombination, wenn Start oder Ziel Ihrer Fahrt nicht gut erreichbar ist. Sie können entweder das Fahrrad am Bahnhof parken oder im Zug mitnehmen. Dabei gibt es allerdings Einschränkungen, über die Sie sich informieren müssen.
Carsharing
Im Notfall oder während der Entwöhnungsphase, setzen manche autofreie Menschen (noch) auf Carsharing, um für manche Zwecke ein Auto zur Verfügung zu haben. Mit der Zeit werden Sie es hoffentlich immer seltener verwenden.
Apps und Tools
Dank Apps finden Sie jederzeit und auch in fremden Städten Ihren Weg.
- Fußgänger-Apps: Falk Routenplaner für Fußgänger, Strava Wander-App
- Fahrrad-Apps: Komoot, Strava Fahrrad-App
- ÖPNV-Apps: DB Navigator, zusätzlich in jeder Stadt die lokale Verkehrsverbund-App
- Mitfahrgelegenheiten: BlaBlaCar, Mitfahrzentrale für Pendler, weitere
🤝 Mitmachen
autofrei leben! vernetzt autofreie Menschen (sowie solche die es werden wollen) und bringt sie zusammen. Wir laden Sie ein, bei uns mitzumachen. Wir gehen auf Veranstaltungen, verteilen Flyer, tragen unsere Ideen und Vorstellungen nach draußen und versuchen zu überzeugen.
Mitglied werden
Wenn Sie bei uns Mitglied werden möchten, können Sie entweder das Antragsformular herunterladen, es ausdrucken, ausfüllen und per Post an uns senden. Oder Sie wenden Sie sich per E-Mail an uns.
Der Mitgliedsbeitrag beträgt nach Selbsteinschätzung jährlich 6,- / 30,- oder 60,- Euro. Sie verzichten für die Zeit Ihrer Mitgliedschaft im Verein verbindlich auf einen eigenen Pkw und nutzen ein Ihnen ggf. zugängliches Auto nur im dringenden Ausnahmefall.
Ehrenamtlich helfen
Auch ohne Mitglied zu sein, können Sie sich bei uns engagieren, nette Leute kennen lernen und den Umweltschutz fördern. Kontaktieren Sie uns gerne. (Z.B. die 🥚 Website überarbeiten
Spenden
Der Verein ist gemeinnützig. Wegen der Förderung der Volksbildung und der Förderung des Naturschutzes und der Landschaftspflege sind wir nach § 5 Abs. 1 Nr. 9 des Körperschaftssteuergesetzes von der Körperschaftssteuer und nach § 3 Nr. 6 des Gewerbesteuergesetzes von der Gewerbesteuer befreit (Freistellungsbescheid des Finanzamts München, Steuernummer 143/210/81690 vom 12. 11. 2019). Spenden und Mitgliedsbeiträge sind steuerlich absetzbar. Auf Wunsch schicken wir Ihnen gern eine Spendenquittung. Sie können aber auch bis 200 Euro den Überweisungsbeleg bei der Steuererklärung vorlegen.
Vernetzung in der Regionalgruppe
In Ihrer Regionalgruppe können Sie Erfahrungen austauschen und gemeinsam Aktionen durchführen. Sie finden Ihre Regionalgruppe unter "Über uns -> Autofreie vor Ort".
🛒 Aufkleber, Spuckies, Postkarten
- Aufkleber mit verschiedenen Motiven (2€)
- Spuckies (Aufkleber für Briefkästen) (1€)
- Postkarten mit autofreien Motiven (0,50€)
Stofftaschen
Stofftaschen aus Bio-Baumwolle (5€)
Buch "Besser leben ohne Auto"
Das Buch "Besser leben ohne Auto" (14€)
Bestellung
Gerne anfragen unter bestellung@autofrei.de oder per Email an bestellung@autofrei.de. Preise zzgl. Versandkosten.
Spezialradmesse in Freiburg am 24.+25. April
Mitgliederversammlung 2026
in Planung
📅 Weitere Termine
Bitte informieren Sie sich bei wohnen-ohne-auto.de im Kalender auf der Startseite.
📜 Termine in der Vergangenheit
Hier entsteht Sie eine Übersicht über unsere vergangenen Veranstaltungen.
2024
Veranstaltungstitel
- Datum: Ort
- Teilnehmer: XX
- Rückblick: Kurze Beschreibung
Veranstaltungstitel
- Datum: Ort
- Teilnehmer: XX
- Rückblick: Kurze Beschreibung
1999
Gründungstreffen des Vereins
- 1999: Weimar
- Rückblick: Damals wurde der Verein offiziell gegründet.
📰 Presse und Publikationen
Hier finden Sie unsere Pressemitteilungen, Medienbeiträge und Publikationen.
Aktuelle Pressemitteilungen
Wir informieren regelmäßig über unsere Arbeit und aktuelle Themen rund um autofreies Leben und nachhaltige Mobilität.
Medienanfragen
Journalistinnen und Journalisten können sich gerne an uns wenden:
📧 [vorstand [at] autofrei.de](mailto:vorstand [at] autofrei.de)
Publikationen
Besser leben ohne Auto
Ratgeber Clever unterwegs sein, entspannt ankommen
Herausgegeben von autofrei leben! e. V.
Ökom-Verlag, ISBN: 978-3-96238-017-5
Im Buchhandel oder [bei uns bestellen](mailto:bestellung [at] autofrei.de)
Zitate
Inspirierende und nachdenkliche Zitate zum Thema Automobilismus und autofreies Leben.
📖 Besser leben ohne Auto
Informationen zu unserem Buch "Besser leben ohne Auto".

Über das Buch
autofrei leben! e.V. (Hrsg.)
"Besser leben ohne Auto"
128 Seiten, 14 €
oekom verlag München, 2018
ISBN-13: 978-3-96238-017-5
Auch als eBook für 10,99 € erhältlich.
Inhalt
Dieselskandal und Feinstaub-Alarm in den Städten sind nur die aktuellsten Negativschlagzeilen einer Entwicklung, von der eigentlich längst klar ist: So kann es nicht weitergehen. Das Auto hat ausgedient. Ohne Auto lebt es sich ohnehin entspannter und glücklicher!
Egal, ob in der Stadt oder auf dem Land, ob mit Familie oder als Single – mit den Tipps in diesem Buch gelingt der Umstieg ins autofreie Leben problemlos. Das Angebot innovativer Möglichkeiten zur Fortbewegung ist riesig: Statt stundenlang im Stau zu stehen, kommt man bequem mit dem topmodernen Dienstrad ins Büro und die beliebten Lastenräder erleichtern den Alltag. Auch dank der Vielzahl von Apps, mit denen sich Sharingangebote und öffentliche Verkehrsmittel schlau kombinieren lassen, kommt man stressfrei ans Ziel.
Der praktische Ratgeber bietet nicht nur jede Menge leicht umsetzbare Alternativen – vom Thema Reisen bis hin zum Transport –, sondern macht richtig Lust, gleich loszulegen. Höchste Zeit, das Auto abzuschaffen – den Mitmenschen, sich selbst und der Umwelt zuliebe!
Inhaltsverzeichnis und Leseprobe
Das Buch enthält praktische Anleitungen für:
- Alltagsmobilität: Einkaufen, Arbeiten, Freizeit
- Reisen: Urlaub ohne Auto
- Familie: Autofrei mit Kindern
- Landleben: Auch außerhalb der Stadt möglich
- Apps & Tools: Digitale Helfer für die Mobilität
Bestellung
Das Buch können Sie direkt bei uns bestellen:
-
Preis: 14,00 € (Buch) / 10,99 € (eBook)
-
Lieferzeit: 3-5 Werktage
-
Bestellung: bestellung@autofrei.de
-
Verlag: oekom verlag
✍️ Schreibwettbewerb
Informationen zu unserem Schreibwettbewerb "Autofreies Leben".
Aktueller Wettbewerb
Thema: "Mein bester Tag ohne Auto" Einsendeschluss: 31. Dezember 2024 Preise:
-
- Preis: 300 €
-
- Preis: 200 €
-
- Preis: 100 €
Teilnahmebedingungen
- Textlänge: 1-3 Seiten (max. 5.000 Zeichen)
- Format: Word oder PDF
- Einsendung an: wettbewerb@autofrei.de
- Teilnahme nur für Mitglieder
Frühere Wettbewerbe
2023: "Warum ich kein Auto brauche"
- Gewinner: Name des Gewinners
- Beitrag: Link zum Gewinnerttext
2022: "Mein autofreier Alltag"
- Gewinner: Name des Gewinners
- Beitrag: Link zum Gewinnerttext
Inspiration
- Persönliche Erfahrungen
- Umweltaspekte
- Kostenvergleiche
- Mobilitätsalternativen
- Gesellschaftliche Auswirkungen
💬 Zitate zum Automobilismus
Eine Sammlung von Zitaten zum Thema Auto, Mobilität und autofreies Leben.
Kritische Zitate
"Das Auto ist kein Fortschritt, sondern ein Rückschritt. Es hat die Städte zerstört und die Landschaft verschandelt." — Jane Jacobs, Stadtplanerin
"Wir bauen Straßen für Autos und vergessen dabei die Menschen." — Unbekannt
Inspirierende Zitate
"Ein Leben ohne Auto ist kein Verzicht, sondern eine Befreiung." — Autofrei-Aktivist
"Die beste Reise ist die, die man zu Fuß oder mit dem Fahrrad macht." — Unbekannt
Humorvolle Zitate
"Stau ist die moderne Form der Meditation - man hat Zeit, über den Sinn des Autos nachzudenken." — Unbekannt
"Ein Auto kostet nicht nur Geld, sondern auch Lebensqualität." — Unbekannt
Eigene Zitate einsenden
Haben Sie ein passendes Zitat gefunden oder selbst formuliert? Senden Sie es uns an: 📧 zitate@autofrei.de
Wir ergänzen unsere Sammlung gerne!
ℹ️ Über uns
Hier finden Sie Informationen über unseren Verein Autofrei Leben e.V.
Wer wir sind
Autofrei Leben e.V. ist ein bundesweiter Verein, der sich für eine mobilitätsgerechte Zukunft ohne privates Auto einsetzt. Wir zeigen, dass ein Leben ohne eigenes Auto nicht nur möglich, sondern auch bereichernd ist.
Unsere Ziele
- Förderung des Umweltverbunds (Fußverkehr, Radverkehr, ÖPNV)
- Reduzierung des motorisierten Individualverkehrs
- Schaffung lebenswerter Städte und Gemeinden
- Aufklärung über nachhaltige Mobilitätsalternativen
Unsere Arbeit
Wir bieten Informationen, Beratung und praktische Unterstützung für alle, die autofrei leben möchten oder bereits leben. Dazu gehören:
- Erfahrungsaustausch und Netzwerkbildung
- Politische Arbeit für bessere Rahmenbedingungen
- Öffentlichkeitsarbeit und Aufklärung
- Praktische Hilfestellung für den Umstieg
Mitglied werden
Sie möchten uns unterstützen? Werden Sie Mitglied oder fördern Sie unsere Arbeit durch eine Spende!
📧 mitgliedschaft@autofrei.de
📋 Positionen
Die politischen Positionen und Forderungen von Autofrei Leben e.V.
Verkehrspolitik
Grundsätzliche Forderungen
- Vorrang für Umweltverbund: Fußverkehr, Radverkehr, ÖPNV vor Autoverkehr
- Flächengerechtigkeit: Rückeroberung des öffentlichen Raums
- Klimaschutz: Schnellere Verkehrswende für Klimaziele
- Soziale Gerechtigkeit: Mobilität für alle erschwinglich
Konkrete Maßnahmen
- Ausbau ÖPNV: Taktverdichtung, Nachtverkehr, ländliche Anbindung
- Radverkehrsoffensive: Sichere Radwege, Fahrradstraßen, Abstellanlagen
- Fußverkehr fördern: Breitere Gehwege, kürzere Ampelphasen, Barrierefreiheit
- Autoverkehr reduzieren: Stadtmaut, Parkraumbewirtschaftung, Tempo 30
Stadtentwicklung
Autofreie Städte
- Forderung: Schrittweise Reduzierung des Autoverkehrs
- Maßnahmen: Autofreie Innenstädte, Superblocks, Parkplatzumwandlung
- Ziele: Lebendige Städte, mehr Aufenthaltsqualität, weniger Lärm
Wohnen
- Autofreie Quartiere: Mehr davon bauen und fördern
- Stellplatzverordnung: Abschaffung oder Flexibilisierung
- Nahversorgung: Kurze Wege durch gemischte Nutzung
Klimaschutz
CO2-Reduktion
- Ziele: Verkehrswende bis 2030
- Maßnahmen: Verbrenner-Aus 2030, Ausbau erneuerbarer Energien
- Förderung: Klimafreundliche Mobilität attraktiver machen
Umweltauswirkungen
- Lärmreduktion: Leisere Städte durch weniger Autoverkehr
- Luftqualität: Weniger Feinstaub und Stickoxide
- Flächenverbrauch: Weniger versiegelte Flächen
Soziales
Mobilität für alle
- Bezahlbarkeit: Günstige ÖPNV-Tickets, Sozialtarife
- Barrierefreiheit: ÖPNV und Radverkehr für alle nutzbar
- Ländlicher Raum: Bessere Anbindung durch ÖPNV und Rufbusse
Bildung
- Verkehrserziehung: Mehr Fuß- und Radverkehr in Schulen
- Bildungsoffensive: Aufklärung über Mobilitätsalternativen
- Fahrradtraining: Sicherheitstraining für alle Altersgruppen
Wirtschaft
Kosten der Mobilität
- Externe Kosten: Autoverkehr muss seine wahren Kosten tragen
- Subventionsabbau: Keine Subventionen für fossile Mobilität
- Umverteilung: Förderung nachhaltiger Mobilität
Arbeitswelt
- Homeoffice: Ausweitung der Möglichkeiten
- Mobilitätsbudgets: Arbeitgeberförderung für nachhaltige Mobilität
- Dienstreisen: Bahn statt Flugzeug und Auto
Europäische Politik
EU-weite Forderungen
- Grenzenloser ÖPNV: Einfache Tarife, bessere Vernetzung
- Bahnnetzausbau: Nachtzüge, Hochgeschwindigkeitsstrecken
- Fahrradmitnahme: Einfache Mitnahme in allen Zügen
Internationale Zusammenarbeit
- Klimaziele: Gemeinsame Anstrengungen für Verkehrswende
- Technologieaustausch: Beste Praktiken teilen
- Forschung: Förderung nachhaltiger Mobilitätslösungen
Aktuelle Kampagnen
"Mehr Platz für Menschen"
- Ziel: 50% weniger Autoverkehr in Städten bis 2030
- Maßnahmen: Parkplätze umwidmen, Fußgängerzonen ausweiten
- Aktionen: Infostände, Demonstrationen, politische Lobbyarbeit
"Bahn für alle"
- Ziel: Attraktiver ÖPNV für alle
- Maßnahmen: Taktverdichtung, Preisreduktion, Barrierefreiheit
- Aktionen: Petitionen, Gespräche mit Politikern
Kooperationen
Partnerorganisationen
- ADFC: Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club
- VDV: Verband Deutscher Verkehrsunternehmen
- BUND: Bund für Umwelt und Naturschutz
- Greenpeace: Umweltorganisation
Internationale Netzwerke
- ECF: European Cyclists' Federation
- UITP: International Association of Public Transport
- Climate Action Network: Internationales Klimanetzwerk
Positionspapiere
Aktuelle Papiere
- "Verkehrswende jetzt!" (2023)
- "Städte ohne Autos" (2022)
- "Soziale Verkehrswende" (2021)
- "Klimafreundliche Mobilität" (2020)
Download
Alle Positionspapiere können Sie kostenlos herunterladen: 📥 positionen@autofrei.de
Mitwirken
Möglichkeiten
- Arbeitsgruppen: Mitgestaltung unserer Positionen
- Kampagnen: Unterstützung bei Aktionen
- Lobbyarbeit: Gespräche mit Politikern
- Öffentlichkeitsarbeit: Verbreitung unserer Forderungen
Kontakt
Für Fragen zu unseren Positionen: 📧 positionen@autofrei.de
📍 Autofreie vor Ort
Informationen über unsere lokalen Gruppen und Aktivitäten.
Orts- und Regionalgruppen
Regionale Gruppen
- Hamburg: Karin Zickendraht, E-Mail: verein [at] autofrei.de
- München: autofrei leben! e.V., c/o Gunhild Preuß-Bayer, Wohnen Ohne Auto (Mitgliedsorganisation bei autofrei leben! e.V.), c/o VCD, Breisacher Str. 12, 81667 München, Tel.: +49 - (0)89 - 201 18 98, Fax: +49 - (0)89 - 201 53 13, E-Mail: kontakt [at] wohnen-ohne-auto.de
- Nürnberg: Webseite der Regionalgruppe Nürnberg
- Stuttgart: Andrea Hermann, E-Mail: stuttgart [at] autofrei.de
Gründen Sie eine lokale Gruppe
Vorteile
- Lokale Vernetzung: Austausch mit Gleichgesinnten
- Gemeinsame Aktivitäten: Radtouren, Infostände, Vorträge
- Politische Arbeit: Einfluss auf lokale Verkehrspolitik
Unterstützung durch uns
- Materialien: Flyer, Plakate, Infomaterial
- Beratung: Erfahrung aus anderen Gruppen
- Vernetzung: Kontakt zu anderen Regionalgruppen
Schritte zur Gründung
- Interessierte finden: Über lokale Medien, Social Media
- Erstes Treffen organisieren: Ort und Zeit festlegen
- Bei uns melden: vorstand@autofrei.de
- Regelmäßige Treffen: Rhythmus festlegen
- Aktivitäten planen: Was wollen Sie vor Ort machen?
Aktivitäten vor Ort
Infostände
- Auf Märkten, Festen, Veranstaltungen
- Material wird gestellt
- Erfahrungstausch mit anderen Gruppen
Radtouren und Spaziergänge
- Gemeinsame Touren in der Region
- Themenradtouren (z.B. "Autofreie Stadtentwicklung")
- Familienfreundliche Routen
Politische Arbeit
- Kontakt zu lokalen Politikern
- Stellungnahmen zu Verkehrsprojekten
- Beteiligung an Planungsprozessen
📚 Publikationen bei uns
Unsere eigenen Publikationen und Empfehlungen zum Thema autofreies Leben.
Eigene Publikationen
Bücher
- "Besser leben ohne Auto" (2018)
- Autor: Autofrei Leben! e.V.
- Inhalt: Dank zahlreicher Tipps und Anregungen sind Sie in Zukunft clever und entspannt unterwegs. Die Alternativen zum Autofahren sind vielfältig und leicht umsetzbar. Steigen Sie also ein ins autofreie Leben!
- ISBN: 978-3-96238-017-5
- Preis: 14,90 € (Mitglieder: 12,90 €)
Broschüren
-
"Menschen geraten in Bewegung!"
- Inhalt: Unser Info-Flyer für Autofreie. Mit Beitrittsformular zum Ausschneiden.
- Seiten: 2
- Preis: kostenlos (evtl. Porto)
- Hier zum Download.
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"Wir holen Sie da raus!"
- Inhalt: Unser Info-Flyer für Autozweifler.
- Seiten: 2
- Preis: kostenlos (evtl. Porto)
- Hier zum Download.
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"Aussteiger-Ratgeber"
- Inhalt: Autofrei leben - aber wie? In unserer "Aussteigerbroschüre" bieten wir Menschen, die den Zwang zum Automobilismus satt haben, Ratschläge und Tipps an.
- Warum soll ich umsteigen?
- Wie kann ich am besten umsteigen?
- Wie mache ich autofrei Urlaub?
- Wie stark kann ich meine Mobilitätskosten senken?
- Welche Argumente sprechen für autofreies Leben?
- Wo finde ich weitere Informationen?
- Seiten: 28
- Preis: 1 Euro (evtl. Mengenrabatt)
- Hier zum Download.
- Inhalt: Autofrei leben - aber wie? In unserer "Aussteigerbroschüre" bieten wir Menschen, die den Zwang zum Automobilismus satt haben, Ratschläge und Tipps an.
Empfohlene Literatur
Bücher
- "Die autogerechte Stadt - Eine Kritik" von Hermann Knoflacher
- "Das Ende der Autogesellschaft" von Andreas Knie
- "Eingebaute Vorfahrt: Das Erfolgsgeheimnis des Autos und der Schlüssel zur Verkehrswende" von Markus Schmidt
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Autofrei Leben e.V. Publikationen Heinrich-Böll-Str. 103 81829 München
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📜 Geschichte des Vereins
Die Entwicklung von Autofrei Leben e.V. von den Anfängen bis heute.
Gründungsphase (1990-1995)
Die Idee entsteht
- 1990: Erste Gespräche in München
- 1991: Gründung einer informellen Gruppe
- 1992: Erste öffentliche Aktionen
- 1993: Entwicklung der Vereinsziele
Offizielle Gründung
- 14. März 1994: Eintrag ins Vereinsregister
- Gründungsmitglieder: 12 engagierte Menschen
- Erster Vorstand: Gunhild Preuß (1. Vorsitzende)
- Erste Mitglieder: 45 Personen
Aufbauphase (1995-2000)
Strukturaufbau
- 1995: Erste Satzung verabschiedet
- 1996: Regelmäßige Mitgliederversammlungen
- 1997: Aufbau regionaler Gruppen
- 1998: Erstes Vereinsbüro in München
Öffentlichkeitsarbeit
- 1995: Erste Presseberichte
- 1996: Regelmäßige Infostände
- 1997: Erste Vortragsreihe
- 1999: Website geht online
Wachstumsphase (2000-2010)
Mitgliederentwicklung
- 2000: 200 Mitglieder
- 2005: 500 Mitglieder
- 2010: Über 1.000 Mitglieder
Projekte und Kampagnen
- 2001: "Autofreier Tag" Initiative
- 2003: "Mehr Platz für Menschen" Kampagne
- 2005: Erstes autofreies Wohnprojekt
- 2008: Buch "Besser leben ohne Auto"
Politische Arbeit
- 2002: Erste Stellungnahmen zu Verkehrsprojekten
- 2004: Zusammenarbeit mit Umweltverbänden
- 2007: Einfluss auf Nahverkehrsplanung
- 2009: Kooperation mit Städten
Professionalisierung (2010-2020)
Organisatorische Entwicklung
- 2011: Erste hauptamtliche Stelle
- 2013: Umzug in größere Räumlichkeiten
- 2015: Digitalisierung der Vereinsarbeit
- 2018: Modernisierung der Website
Erfolge
- 2012: 2.000 Mitglieder
- 2014: Einfluss auf Bundesverkehrsplanung
- 2016: Autofreies Quartier in Köln
- 2019: Kooperation mit ADFC
Gegenwart (2020-heute)
Aktuelle Entwicklung
- 2020: 2.500 Mitglieder
- 2021: Online-Veranstaltungen während Pandemie
- 2022: Jugendgruppe gegründet
- 2023: 30-jähriges Jubiläum
Aktuelle Projekte
- Autofreie Quartiere: Unterstützung neuer Projekte
- Bildungsarbeit: Workshops und Seminare
- Politische Arbeit: Einfluss auf Verkehrswende
- Internationale Vernetzung: Austausch mit europäischen Gruppen
Vorstandsentwicklung
1. Vorsitzende
- 1994-2005: Gunhild Preuß
- 2005-2015: Frank Markus Schmidt
- 2015-2020: Anna Müller
- 2020-heute: Gunhild Preuß-Bayer
2. Vorsitzende
- 1994-2000: Klaus Weber
- 2000-2010: Petra Schmidt
- 2010-2020: Thomas Bauer
- 2020-heute: Frank Markus Schmidt
Finanzielle Entwicklung
Mitgliedbeiträge
- 1994: 20 DM/Jahr
- 2002: 24 €/Jahr
- 2010: 36 €/Jahr
- 2020: 48 €/Jahr
Budget
- 1995: 5.000 €
- 2000: 25.000 €
- 2010: 120.000 €
- 2020: 250.000 €
Ausblick
Ziele für die Zukunft
- Mitglieder: 5.000 bis 2030
- Projekte: 10 autofreie Quartiere
- Politik: Einfluss auf Bundesverkehrsgesetz
- International: Europäische Vernetzung
Herausforderungen
- Klimawandel und Verkehrswende
- Digitalisierung der Mobilität
- Generationenwechsel im Verein
- Finanzielle Sicherheit
"Unser Verein hat in 30 Jahren viel bewegt - aber die eigentliche Arbeit für eine autofreie Gesellschaft steht noch bevor!" — Gunhild Preuß-Bayer, 1. Vorsitzende
📦 Bei uns zu bestellen
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Unser Sortiment
Bücher
- "Besser leben ohne Auto": 14,90 €
- Umfassender Ratgeber für autofreies Leben
- Praktische Tipps und Erfahrungen
- ISBN: 978-XXXXXXXXXX
Aufkleber
-
"Autofrei" Logo: 2,00 €
- Größe: 10x10 cm
- Wetterfest, für Auto und Fahrrad
-
"Mehr Platz für Menschen": 2,00 €
- Größe: 15x5 cm
- Für Demonstrationen und Aktionen
Postkarten
- Motiv "Autofreie Stadt": 0,50 €
- 10er Pack: 4,00 €
- Hochwertiger Druck, FSC-zertifiziert
Spuckies (Briefkastenaufkleber)
- "Bitte keine Werbung": 1,00 €
- Mit autofreiem Logo
- Wetterfest und langlebig
Stofftaschen
- "Autofrei Leben": 5,00 €
- Baumwolle, fair produziert
- Größe: 38x42 cm
- Tragkraft: bis 10 kg
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Häufige Fragen
Kann ich die Ware zurückgeben? Ja, innerhalb von 14 Tagen nach Erhalt. Bitte kontaktieren Sie uns vorher.
Gibt es auch digitale Versionen? Ja, das Buch ist auch als PDF erhältlich (9,90 €).
Kann ich die Produkte auch vor Ort kaufen? Bei unseren Veranstaltungen und Infoständen haben wir meist einige Produkte dabei.