Der Generalverkehrsplan von Baden-Württemberg liest sich fast wie ein Parteiprogramm der Grünen:
"Die Belastungen des Menschen und der Umwelt durch den Verkehr sind offenkundig."
Auch liest man immer wieder von "Verkehrsverlagerung", "Verkehrsvermeidung", "Schonung von Natur und Landschaft" - allerdings jedesmal verbunden mit einem "nach Möglichkeit" oder "Wo immer möglich und sinnvoll".

Interessant ist auch der Satz:
"Nach dem Grundsatz 'Straßen sind für alle da' muß Fußgängern und Radfahrern der gleiche Stellenwert wie dem Autofahrer eingeräumt werden."
Die notwendige Konsequenz daraus, nämlich die Abschaffung der Radwegebenutzungspflicht, wird aber trotzdem nicht gezogen.